Die dreitägige 60-Jahr-Feier des SVS hatte einiges zu bieten und spiegelte damit die lange Geschichte des Vereins relativ gut wieder: große Siege, bittere Schlappen, ein Programm für Alt und Jung, feuchtfröhliches Beisammensein, kleinere Pannen, eine Verbeugung vor dem Ehrenamt und zum Abschluss zufriedene Gesichter.

Zum Start gab es am Freitag das Benefizspiel der Altgemeinden. Die Dingharting Allstars trafen auf die Straßlacher Auswahl und obwohl beides Ü30-Teams waren, zeigte sich angesichts des diesjährigen Gemeindejubiläums sofort: das 850 Jahre alte Dingharting startete um einiges flinker und frischer als das 1200jährige Straßlach. Aber die schnelle 2:0-Führung der „Gäste“ konnten die erfahrenen Straßlacher noch zur Pause ausgleichen. In der zweiten Halbzeit spielte dann aber nur noch die Südgemeinde und holte sich schließlich hochverdient mit 4:2 den Gemeindecup. Nach dem Spiel wurde noch bei Grillfleisch und elektrolytischen Getränken bis spät in die Nacht ortsteilübergreifend gefachsimpelt. Eine Wiederauflage ist garantiert und der SVS freut sich besonders, dass die Einnahmen des Abends sehr erträglich waren und im Herbst der Gemeinde für einen sozialen Zweck überreicht werden können.

Am Samstag fand das jährliche Sportfest mit einigen Jubiläumsspecials statt. Beim Gemeindelauf am Vormittag starteten wie immer zahlreiche Läufer von Klein bis Groß auf verschiedenen Strecken (alle Ergebnisse demnächst unter www.sv-strasslach.de/gemeindelauf). Zusätzlich fand ein E- und F-Jugend-Fußballturnier statt, bei dem Mannschaften unserer Freunde vom SC Deining, SF Egling, SV Ascholding, TSV Grünwald und TSV Schäftlarn zu Gast waren. Umjubelte Turniersieger waren die Teams aus Ascholding (F-Jugend) und Egling (E-Jugend).

Nachmittags stand schließlich das traditionelle Gemeindeturnier an. 12 Teams kämpften mehr oder weniger verbissen um den Turniersieg und es entwickelte sich ein spannender aber stets fairer Wettkampf. Schnell kristallisierte sich „Mein Favorit“ mit Spielern der SF Egling-Straßlach als ein heißer Titelkandidat heraus, die Jungs waren dann aber trotz vorbildlicher Flüssigkeitszufuhr im Halbfinale platt. So standen im Finale die „Flinken Flaschen“ dem „SK Lazion“ gegenüber, der schließlich seinen Vorjahreserfolg wiederholen konnte. Insgesamt ein schönes und vor allem sehr lustiges Turnier (Ergebnisse demnächst unter www.sv-strasslach.de/gemeindeturnier). Bei Grillschmankerln und dem sensationellen Steckerlfisch unserer Freunde vom Burschenverein Straßlach weilten den ganzen Tag hunderte von Zuschauern und Spielern am Sportplatz und feierten den SVS.

Am Sonntag wurde es zunächst besinnlicher. Mit einem Gottesdienst in der Straßlacher Kirche wurde der Festakt zum 60jährigen Jubiläum eingeläutet, der dann im Bürgerhaus mit zahlreichen Gästen fortgesetzt wurde. Gewohnt launig führte der 1. Vorsitzende Jan-Daniel Fuchs durch das Programm, das musikalisch von den Isar-Serenaders begleitet wurde. Besonders erfreut war Fuchs, dass mit Fritz Koelle sein dienstältester Vorgänger anwesend war, der den SVS und auch das Vereinsleben in Straßlach weit mehr als ein Jahrzehnt geprägt hat.

In seinem Grußwort lobte der 2. Bürgermeister der Gemeinde Straßlach-Dingharting, Peter Schneider, die Leistung des SVS für das Gemeindeleben und würdigte schließlich vor allem den nach elf Jahren demnächst scheidenden Vorsitzenden Fuchs für sein Engagement im vergangenen Jahrzehnt, der diese Eloge sichtlich gerührt entgegennahm.

Auch die Verbandsvertreter von BLSV, BTV und BFV sowie die Vorsitzenden der befreundeten Vereine aus Ascholding, Deining und Egling sprachen schöne Grußworte zum Geburtstag des SVS. Nach der Ehrung unserer Gründungsmitglieder verkündete Fuchs die Ernennung von Horst Wagner, der seit den sechziger Jahren bis heute aktiv an allen Tätigkeiten des SV Straßlach teilnimmt und sämtlichen Vorständen mit Rat und Tat zur Seite stand und steht, zum Ehrenmitglied des Vereins.

Den Übergang zum folgenden Jubiläumsturnier bildete zum Abschluss die Würdigung der diesjährigen Kreisklassenmeister der SF Egling-Straßlach. Der von Bürgermeister Schneider zum Jahrhunderttrainer erkorene Jan-Daniel Fuchs durfte wiederum Herbert Mühr zum derzeit weltbesten Trainer ausrufen und ihm und seiner Mannschaft zum Aufstieg in die Kreisliga gratulieren.

Das Festwochenende schloss schließlich das Jubiläumsturnier zwischen den Mannschaften der SF Egling-Straßlach, dem SC Deining, der SG Ascholding/Thanning und der SG Baiernrain/Dietramszell ab. Bei Temperaturen knapp unter 40 Grad entwickelte sich zwar kein hochklassiges aber doch ein ambitioniertes Turnier, bei dem die Sportfreunde ihren Heimvorteil nutzten und den Turniersieg mit einem 2:0-Sieg gegen den SC Deining im Finale sicherten.

Es war ein schönes Geburtstagswochenende für den SVS und wir hoffen, dass wir allen Gästen ein wenig Freude bereiten konnten. Auf die nächsten 60 Jahre!

Wir danken allen Vereinsmitgliedern, die während der Festtage geholfen haben, ohne euch geht´s nicht und ihr seid der SVS!

 

Die Allstars Dingarting und Straßlach eröffneten das Festwochenende

 

 

Pünktlich zum 60. Vereinsjubiläum ist es der 1. Mannschaft der SF Egling-Straßlach gelungen, den größten Erfolg in der Geschichte der Fußballabteilung des SV Straßlach zu feiern. Als Meister der Kreisklasse 2 (Kreis Zugspitze) steigt man mit 50 Punkten und einem Torverhältnis von 61:49 in die Kreisliga auf – noch nie hat eine Straßlacher Herrenmannschaft so hoch gespielt. Von 26 Spielen konnten 15 gewonnen werden, lediglich sechsmal verließ man den Platz als Verlierer. In den restlichen fünf Partien trennte man sich unentschieden.

Dieser Erfolg basiert auf vielen Mosaiksteinen. Von der Sportlichen Leitung Franz Beierbeck und Niko Stoßberger über die Vorstandschaften und Abteilungsleitungen beider Vereine, sowie das Trainer- und Betreuuerteam (Cheftrainer Herbert Mühr, Daniel Knoll, Leo Sedlaczek, Oliver Motz, Irene Artinger) haben alle Ihren Anteil zum Aufstieg geleistet. Auch den zahlreichen Helfern im Hintergrund (Bewirtung, Platzpflege) danken wir.

Der größte Dank geht jedoch an unsere Mannschaft, die in jedem Spiel 100 % gegeben hat und sich mit der Meisterschaft für eine Riesen-Saison belohnt hat.

 

Großer Jubel: Durch einen 3:1 (2:1) Erfolg am letzten Spieltag beim BCF Wolfratshausen II gelingt der 1. Mannschaft der Aufstieg in die Zugspitz-Kreisliga

 

 

Unsere Feierlichkeiten dauern selbstverständlich noch an, aber wir können jetzt langsam nüchtern auf das SFES-Wunder 2018/2019 zurückblicken (der offizielle Bericht zur Meisterschaft & Feier kommt in den nächsten Tagen).
Auch wenn es dieser unglaublichen Mannschaftsleistung nicht gerecht wird, wenn man Einzelne hervorhebt, muss man doch zwei kleine Ausnahmen machen. Zum einen beim Spieler der Saison, zum anderen beim zukünftigen Spieler des Jahrzehnts (?) und Anführer der Truppe.
.
500 Spiele, 200 Tore, mehr müsste man gar nicht schreiben, um die sportliche Wichtigkeit von Kapitän Max Beierbeck für die SF Egling und seit vier Jahren für die SF Egling-Straßlach zu dokumentieren. Übersicht, Technik, Zweikampfstärke und natürlich der angeborene Beierbecksche Torriecher, all das hatte auch in diesem Jahr großen Anteil am Erfolg der Sportfreunde. Noch viel wichtiger jedoch war und ist der Leader Max. Kein Lautsprecher, aber immer klare Meinung und vor allem eine Herzlichkeit gegenüber allen Mitspielern und Verantwortlichen, die ausnahmslos jeder im und um das Team immer wieder hervorhebt. Max hat die Straßlacher bei der Vereinigung der Mannschaften sofort mit offenen Armen empfangen und so mit den Grundstein für den jetzigen Erfolg gelegt. Der Familienmensch Max Beierbeck betrachtet die Sportfreunde gewiss als seine zweite Familie und in diese hat er uns Neulinge so aufgeschlossen aufgenommen, dass wir uns recht schnell heimisch gefühlt haben.
.
Philip Schneider, Spieler des Jahres. Eine Wahl der sportlichen Leitung, die gewissermaßen eine logische Konsequenz der Entwicklung Fippos ist. Wohl kaum ein Spieler hat sich in den letzten Jahren Woche für Woche so sichtbar verbessert wie er. Gut war er immer, jetzt ist er überragend und immer noch so jung, dass man gespannt sein darf, wo die Entwicklung enden soll. Der Autor dieses Beitrags durfte Fippo ab der C-Jugend als Trainer begleiten, war eine Zeit lang Mitspieler und kann nun als Vereinsvorsitzender, leider nur aus der Ferne, aber dennoch mit viel Stolz Philips Weg betrachten, der ein Beispiel für unsere jungen Spieler und einige Straßlacher Recken sein sollte, die sich höhere Klassen nicht zutrauen. Ruhig bleiben, trainieren und mal schauen was dabei rauskommt, Fippo hat´s vorgemacht.
.
Max und Fippo, sportlich herausragend, aber im Endeffekt eint sie vor allem eins: zwei richtig feine Menschen, die jede Gemeinschaft bereichern. Glückwunsch Jungs und Danke!
.

Am kommenden Sonntag können die Sportfreunde Egling-Straßlach eine herausragende Saison mit der Kreisklassen-Meisterschaft und dem Aufstieg in die Kreisliga krönen. Benötigt wird ein Sieg bei der Reserve des BCF Wolfratshausen (15.00 Uhr, Isar-Loisach-Stadion, Wolfratshausen), bei jedem anderen Resultat kommt es auf das Ergebnis der 5 (!) verbliebenen Konkurrenten um Meisterschaft bzw. Relegationsplatz an.

Noch vor drei, vier Wochen rechneten die Verantwortlichen den Abstand auf die Abstiegsrelegationsplätze aus, zu eng war die Tabelle und zu sehr hat man sich an diese Rechenspiele am Abgrund in den letzten Jahren gewöhnt. Aber nach einer bärenstarken Phase ohne Niederlage seit Mitte April steht die Truppe von Trainer Herbert Mühr vor dem letzten Spieltag mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1. Ein Umstand mit dem niemand wirklich gerechnet hat, vor allem nicht als sich zu Beginn der Rückrunde mehr Spieler im Krankenstand als auf dem Trainingsplatz einfanden. Keiner wäre zu diesem Zeitpunkt und auch zum Ende der Saison über einen gesicherten Platz im Mittelfeld der Kreisklasse traurig gewesen.

Es kam anders, die Nachrücker aus Reserve und Jugend machten ihre Sache mehr als gut und Coach Mühr vermochte es ein ums andere Mal dem Team die richtige Einstellung mitzugeben. Zur Geschlossenheit des gesamten Teams von 1 bis 15 kam der achte Frühling der Gebrüder Beierbeck, die in Abwesenheit des verletzten Bombers Max Heinrich ihre Torjägerqualitäten unter Beweis stellten.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Fest steht, dass auch bei negativem Ausgang des letzten Spieltags eine herausragende Saison der SFES zu Buche steht.

Aber es wäre angerichtet und wir hoffen, dass uns die größte Auswärtsfans-Menge in der Geschichte der Sportfreunde nach Wolfratshausen begleitet. Pack ma´s!!! 

 

  

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.